
Laut Landesgruppen-Chef Dobrindt will die Union deutlich machen, dass es mit Merz als Kanzler und den beiden Schwesterparteien in der Regierung einen Politikwechsel geben werde. Inhaltlich haben sich CDU und CSU mit einem gemeinsamen Programm für die vorgezogene Bundestagswahl aufgestellt. In einigen Bereichen gehen die Christsozialen weiter. So wollen sie etwa in der Migrationspolitik das Bleiberecht an ein auskömmliches Einkommen koppeln.
Streitpunkt Mütterrente
Darüber hinaus fordert die CSU eine Ausweitung der sogenannten Mütterrente. Die Partei will erreichen, dass Müttern unabhängig vom Geburtsdatum der Kinder drei Erziehungsjahre bei der Rente angerechnet werden.
Dies stößt beim Wirtschaftsrat der CDU auf Ablehnung. Die schwerste strukturelle Wirtschaftskrise sei keine Zeit für Sozialgeschenke, sagte der Generalsekretär des CDU-nahen Verbandes, Steiger, der "Augsburger Allgemeinen". Stattdessen sollte der Fokus auf den dringend notwendigen Maßnahmen zur Stärkung von Investitionen, der Wettbewerbsfähigkeit sowie der Innovationskraft Deutschlands liegen, sagte Steiger.
Diese Nachricht wurde am 08.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.