Archiv

Neue DLF-Produktion mit dem Asasello Quartett
Schwarze Messe

Alexander Scriabin bezeichnete seine neunte Klaviersonate aufgrund ihrer unheilvollen Stimmung als „Messe Noire“. Auf der neuen CD des Asasello Quartetts ist sie in einer Streicherversion zu hören - mit vielen anderen Überraschungen.

Am Mikrofon: Hanno Ehrler |
Auf dem Bild sind die vier Musiker des Asasello Quartetts zu sehen, wie sie im Kammermusiksaal proben.
Was auch immer das Kölner Asasello Quartett spielt, es erscheint in neuem Licht. (Deutschlandradio / Thomas Kujawinski)
„In der neunten Sonate bin ich tiefer als jemals zuvor in Berührung mit dem Satanischen gekommen […]“, sagte Alexander Scriabin über seine Klaviersonate. Ganz so finster geht es auf den restlichen Stücken der neuen CD des Asasello Quartetts nicht zu, obwohl die vier Musiker sich nach einem Dämon aus dem Roman „Der Meister und Magarita“ des russischen Schriftstellers Michail Bulgakow benannten.
Auf dem Programm stehen Werke vergessener russischer Exilkomponisten, die von Primarius Rostislav Kozhevnikov zusammengestellt wurden. Neben zwei wichtigen Streichquartetten der Exilrussen Arthur Lourié und Ivan Wyschnegradsky enthält die CD das Quartett Nr.1 von Christoph Staude.
Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal.

Schwarze Messe

Arthur Lourié
Streichquartett Nr. 1

Christoph Staude
Streichquartett Nr. 1

Alexander Skrjabin
Messe noire

Ivan Wyschnegradsky
Streichquartett Nr. 2 in Vierteltönen, op. 18

Asasello Quartett