Regionales Gipfeltreffen
Myanmars umstrittener Junta-Chef nach Bangkok gereist

Myanmars Junta-Chef Min Aung Hlaing hat im Nachbarland Thailand an einem Gipfeltreffen mehrerer Staaten zur regionalen Zusammenarbeit teilgenommen.

    Bangkok: Auf diesem vom thailändischen Außenministerium veröffentlichten Foto legt der Junta-Chef von Myanmar, Min Aung Hlaing, während des 6. Gipfeltreffens Bimstec eine Schweigeminute für die Opfer des Erdbebens ein.
    Der Junta-Chef Min Aung Hlaing reist nimmt am Bimstec-Gipfel in Thailand teil. (Uncredited / Thailand's Foreign Af / Uncredited)
    In Bangkok gab es Proteste gegen den Besuch. Myanmar ist seit dem Militärputsch 2021 international weitgehend isoliert. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag ermittelt gegen den Junta-Chef wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverbrechen.
    Die Militärregierung steht auch in Zusammenhang mit dem schweren Erdbeben vom vergangenen Freitag in der Kritik. Ungeachtet der Katastrophe, bei der zumindest nach offiziellen Angaben bisher mehr als 3.000 Menschen starben, setzte die Junta ihre Militäraktionen gegen die Rebellen fort.
    Diese Nachricht wurde am 04.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.