
Ihrer Ansicht nach wurden bei der Genehmigung der Projekte die Folgen für das Klima nicht ausreichend untersucht. Die sogenannte Klimaklage beim Osloer Bezirksgericht ist die Fortsetzung eines jahrelangen Rechtsstreits.
2016 hatten die Umweltschützer dem Staat vorgeworfen, mit der Zulassung von Ölbohrungen in der Arktis gegen einen Umweltparagrafen der norwegischen Verfassung verstoßen zu haben. Das Oberste Gericht folgte dieser Einschätzung in einem Urteil von 2020 aber nicht. Die Umweltschützer meinen jedoch, dass dieses Urteil den norwegischen Staat dazu verpflichtete, die Auswirkungen neuer Ölbohrprojekte auf das globale Klima zu bewerten, bevor diese genehmigt werden könnten. Dazu zählen die Kläger die drei neuen Projekte in der Nordsee.
Diese Nachricht wurde am 30.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.