
Wie in den Untersuchungen zuvor wurde auch diesmal das Volumen deutscher Produktionsunternehmen in Minuten erfasst. Das Output erreichte demnach im Jahr 2022 einen Rekordwert. Davon ist der Anteil an Fernsehauftragsproduktionen mit Abstand der größte deutschlandweit (rund 730.000 Minuten), gefolgt von Video-on-Demand-Produktionen (rund 27.000 Minuten) und Kino-Produktionen (rund 20.000 Minuten). 2022 war auch durch ein erhöhtes Informationsbedürfnis infolge des Angriffs Russlands auf die Ukraine geprägt, wie es in der Studie heißt.
Wachstum im Bereich Streaming
Der Bereich Streaming sei vor allem 2021 stark gestiegen und habe sich 2022 dann auf ähnlichem Niveau eingependelt, erklärte Studienautor Goldhammer. Allerdings seien in den zurückliegenden Jahren die Kosten für die Produktionsunternehmen stark gestiegen, und in der Branche mache sich der Fachkräftemangel bemerkbar. NRW-Medienminister Liminski (CDU) sagte, Ziel sei es, die Rahmenbedingungen für die Branche weiter zu verbessern und den Standort national und auch international noch stärker zu profilieren.
Die Studie wurde den Angaben zufolge in der Zeit von September 2021 bis Juni 2023 im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen von der Hamburg Media School (HMS) und der Goldmedia GmbH erarbeitet.
Diese Nachricht wurde am 25.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.