
Mit dem Goldenen Bären wird der beste Film prämiert. Die Dokumentation handelt von einer schwimmenden Tagesklinik für psychisch kranke Menschen auf der Seine, der namensgebenden "Adamant". "Sur l'Adamant" sei ein "meisterhaft gestalteter Film", erklärte die Berlinale-Jury. Der Film äußere Gedanken und Gefühle "auf einer sehr tiefgehenden Ebene".
Silberner Bär für "Roter Himmel" von Christian Petzold
Den Silbernen Bären für den Großen Preis der Jury erhielt das deutsche Beziehungsdrama "Roter Himmel" von Christian Petzold. Der Silberne Bär für die beste Regie ging ebenfalls nach Frankreich, an Philippe Garrel für "Le grand chariot" (The Plough). Als beste Hauptdarstellerin wurde zudem die erst achtjährige Spanierin Sofia Otero für "20.000 especies de abejas" (20,000 Species of Bees) von Estibaliz Urresola Solaguren mit einem Silbernen Bären geehrt. Sie ist die jüngste Preisträgerin in der Geschichte der Berlinale.
Die österreichische Schauspielerin Thea Ehre wurde für die beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle ausgezeichnet. Ehre spielt in Christoph Hochhäuslers Krimi "Bis ans Ende der Nacht" eine Transfrau, die gemeinsam mit einem Polizisten verdeckt im Drogenmilieu ermitteln soll. Insgesamt 19 Filme hatten um die Auszeichnungen konkurriert, darunter fünf Produktionen aus Deutschland.
Hier gibt es alle Preisträgerinnen und Preisträger der 73. Berlinale im Überblick.
Im vergangenen Jahr hatte das Drama "Alcarràs – Die letzte Ernte" den Goldenen Bären gewonnen.