
Zu sehen ist zudem ein kleiner Hinweis auf die Website des Urhebers der Nachricht. Einige Nutzerinnen und Nutzer der Plattform kommentierten bereits, dass es nun schwieriger sei, Nachrichten-Inhalte zu erkennen. Kritiker erheben den Vorwurf, Eigentümer Musk wolle damit den Journalismus schwächen.
Kritik an X unter Elon Musk: zu viel Falschinformationen - zu wenig Einsatz gegen Hass
Musk hatte Twitter im vergangenen Oktober für einen zweistelligen Milliardenbetrag übernommen, den Dienst in "X" umbenannt und tausende Mitarbeiter entlassen. Die inhaltliche Ausrichtung unter Musk sorgt immer wieder für Kritik. Ihm wird vorgeworfen, nicht genug gegen Hass und Hetze auf der Plattform zu unternehmen und zum Teil selbst radikale politische Botschaften sowie Falschinformationen zu verbreiten. Die Europäische Kommission hatte im September in einem Bericht festgestellt, dass der Anteil von Falschinformationen auf keiner der großen Online-Plattformen so hoch ist wie auf X.
Einige Medien haben sich bereits von X zurückgezogen. Auch für Unternehmen in Deutschland verliert die Plattform laut einer Umfrage an Bedeutung. "Der Anstieg von Fake News, die Zunahme von Hate-Speech oder die Äußerung teils extremer politischer Haltungen haben bei vielen Unternehmen offenbar zu massiver Verunsicherung geführt", so der Verband Bitkom.