
Fraktionschefin Dröge sagte, unter anderem stehe im Raum, das Deutschlandticket zu verteuern, den Kohleausstieg hinauszuzögern und neue Gasförderung im Inland zu ermöglichen. Dies sei eine klimapolitische Bankrotterklärung. Der Linken-Politiker Fahl warf Union und SPD vor, ambitionslos und hörig gegenüber Energiekonzernen zu sein. Die Umweltverbände Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe, WWF und BUND forderten in einem offenen Brief die Beibehaltung des sogenannten Heizungsgesetzes. Dessen Abschaffung wäre ein fataler Rückschritt, schrieben die Verbände.
Die Kritik bezieht sich auf die bekanntgewordenen energie- und klimapolitischen Vorschläge der Fachpolitiker aus CDU, CSU und SPD. Bei den Koalitionsverhandlungen haben insgesamt 16 Arbeitsgruppen Papiere zum jeweiligen Politikfeld erarbeitet. Ab Freitag wollen die Spitzen der drei Parteien über die noch strittigen Fragen verhandeln.
Diese Nachricht wurde am 26.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.