Ost-MPK
Ostdeutsche Länder verlangen mehr Einfluss

Die ostdeutschen Bundesländer fordern mehr Gehör und Einfluss in der Bundespolitik.

    Konferenz der ostdeutschen Ministerpräsidenten: Gruppenfoto der Teilnehmer
    Konferenz der ostdeutschen Ministerpräsidenten (Jens Kalaene/dpa)
    Dazu gehörten eine angemessene Vertretung Ostdeutschlands in der neuen Bundesregierung sowie ein Ostbeauftragter mit Kabinettsrang, heißt es in einem Beschluss der Ministerpräsidenten aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Zudem verlangten sie eine Investitionsoffensive in ihren Ländern auch mit Hilfe des Sondervermögens. Thüringens Regierungschef Voigt sagte, die Menschen hätten im Osten wie im Westen Vertrauen in die Politik verloren, das man durch Taten wieder zurückgewinnen müsse.
    Die AfD war bei der Bundestagswahl überall in den ostdeutschen Flächenländern stärkste Partei geworden. In Umfragen äußern sich viele Ostdeutsche unzufrieden mit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung. Seit Jahren wird zudem beklagt, dass Ostdeutsche in Führungspositionen fehlten.
    Diese Nachricht wurde am 04.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.