
Hauptgeschäftsführer Schwartz sagte in Freising, die von beiden Seiten angenommene Initiative der Europäischen Union sei ein wichtiger Schritt. Endlich nehme die EU ihre Verantwortung für diese Region wahr. Eine schrittweise Normalisierung der Beziehungen sei Voraussetzung für politische Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung.
Anfang der Woche war bekannt geworden, dass sich Serbiens Präsident Vucic und Kosovos Premierminister Kurti grundsätzlich darauf verständigt haben, die Beziehung ihrer Länder zu normalisieren. Ein entsprechender Grundlagenvertrag wurde aber noch nicht unterzeichnet. Es seien weitere Verhandlungen notwendig, hieß es. Das Kosovo gehörte einst zu Serbien. 2008 erklärte es sich für unabhängig. Serbien erkennt das bis heute nicht an.
Diese Nachricht wurde am 01.03.2023 im Programm Deutschlandfunk Kultur gesendet.