Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg
Politik will Kosten für Führerschein senken

Die Verkehrsminister der Länder setzen sich beim Bund dafür ein, die Führerscheinprüfung billiger zu machen.

    Ein Schild mit der Aufschrift Fahrschule ist auf dem Dach eines Fahrzeugs zu sehen.
    Die Landesverkehrsminister setzen dafür ein, die Kosten für die Führerscheinprüfung zu senken. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)
    Vor allem die theoretische Ausbildung werde als überfrachtet angesehen, hieß es bei der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg. Sie müsse auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft werden, um die hohen Durchfallquoten zu senken und so die Preise zu verringern. Ein Führerschein koste inzwischen für junge Leute bis zu 4.000 Euro. Die stetig steigenden Aufwendungen seien auch ein Hemmnis für die individuelle Mobilität. Das gelte insbesondere in ländlichen Gebieten mit einem eingeschränkten Angebot an Leistungen des öffentlichen Personennahverkehrs.
    Heute soll es bei der Verkehrsministerkonferenz auch zu einer Aussprache über die Verwendung von Mitteln aus den von Bundestag und Bundesrat beschlossenen sogenansnnte Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz gehen.

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    Diese Nachricht wurde am 03.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.