
Auch in Ankara gab es laut Medienberichten Kundgebungen. An der dortigen Universität soll es zu Zusammenstößen zwischen Studenten und der Polizei gekommen sein.
Imamoglu war gestern festgenommen worden, wenige Tage vor seiner Ernennung zum Präsidentschaftskandidaten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation, Korruption und Unterstützung der verbotenen kurdischen PKK vor. Imamoglus Partei CHP erklärte, mit der Festnahme solle das Volk daran gehindert werden, den nächsten Präsidenten selbst zu bestimmen. Imamoglu galt bisher als aussichtsreichster Herausforderer von Präsident Erdogan.
Diese Nachricht wurde am 20.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.