
Es gibt zahlreiche Todesopfer. In Medien ist teilweise von 200 bis 500 Toten die Rede. Wer dafür verantwortlich ist, ist unklar. Die Hamas beschuldigte Israel. Nach Angaben der Regierung in Jerusalem indes hat es sich um einen fehlgeschlagenen Angriff der palästinensischen Terrororganisation "Islamischer Dschihad" gehandelt. Israels Präsident Herzog übte scharfe Kritik an den Medien. Schande über jene, die die Lügen der Hamas und des Islamischen Dschihads schluckten und eine Ritualmordlegende des 21. Jahrhunderts auf der Welt verbreiteten.
Der Raketeneinschlag löste international harsche Reaktionen aus. Jordaniens König Abdullah II. sagte ein für heute geplantes Treffen mit US-Präsident Biden und Ägyptens Staatschef al-Sisi ab. Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon rief unter dem Schlagwort "Tag des beispiellosen Zorns" zu Protesten gegen Israel auf. In mehreren Ländern kam es bereits zu Kundgebungen. Palästinenserpräsident Abbas erklärte, Israel habe eine rote Linie überschritten. Die Arabische Liga forderte den Westen auf, den Krieg zu stoppen. Mehrere Regierungschefs weltweit verurteilten die Attacke.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.