Israel
Rechtsextremer Sicherheitsminister besucht Tempelberg

Der rechtsextreme israelische Sicherheitsminister Ben Gvir hat den Tempelberg in Jerusalem besucht.

    Der israelische Polizeiminister Ben-Gvir steht mit verschränkten Armen auf dem Tempelberg. Neben ihm steht ein betender Rabbi. Um die beiden herum Leibwächter und Sicherheitsleute.
    Der israelische Polizeiminister Ben-Gvir besucht erneut den Tempelberg. Hier ein Foto vom letzten Jahr. (picture alliance / Anadolu / Stringer)
    Die Anlage mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist die drittheiligste Stätte des Islam. Auch Juden verehren den Tempelberg als Ort des früheren Zweiten Tempels. Laut einer Vereinbarung mit den muslimischen Behörden dürfen Juden die Anlage besuchen, dort aber nicht beten. Ben Gvir hatte sich in der Vergangenheit wiederholt über das Gebetsverbot hinweggesetzt.
    Diese Nachricht wurde am 02.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.