Streit um Stierkampf
Regierung von Mexiko-Stadt will Töten der Tiere verbieten

Die Regierung von Mexiko-Stadt will das Töten von Tieren bei Stierkämpfen verbieten. Auch die Verwendung scharfer Gegenstände soll abgeschafft werden. Die Veranstaltung an sich soll jedoch bleiben.

    Ein mexikanischer Torero steht in einer Arena neben einem Stier, der aus mehreren Wunden stark blutet.
    In Mexiko-Stadt will die Regierung das Töten und Quälen der Tiere verbieten. (IMAGO / Newscom / GDA / IMAGO / GDA / El Universal / México)
    Bürgermeisterin Brugada legte den Vorschlag vor, um im jahrelangen Rechtsstreit zwischen Veranstaltern und Tierschützern zu vermitteln. Über den Gesetzesvorschlag soll kommende Woche das Stadtparlament abstimmen.
    Die Organisatoren der Stierkämpfe lehnen die Initiative ab. Sie sehen das Töten der Stiere als Teil der Tradition. Die Tierschützer wollen hingegen, dass Stierkämpfe gänzlich aus der mexikanischen Hauptstadt verschwinden. Am Freitag demonstrierten auch Anhänger der mit der Regierungspartei verbündeten Grünen in Mexiko-Stadt für ein vollständiges Verbot.
    In 28 der 32 Bundesstaaten Mexikos finden Stierkämpfe statt. International gibt es die umstrittene Veranstaltung auch noch in Ecuador, Spanien, Frankreich, Mexiko, Peru, Portugal und Venezuela.
    Diese Nachricht wurde am 15.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.