
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Audretsch, nannte es absurd, dass Merz jetzt Wachstumsimpulse anmahne. Wenn der CDU-Chef etwas für die Wirtschaft tun wolle, solle er der Einigung beim Wachstumschancengesetz zustimmen.
Merz und CSU-Landesgruppenchef Dobrindt hatten Bundeskanzler Scholz Vorschläge für ein Sofortprogramm zur Stärkung der deutschen Wirtschaft unterbreitet. Darin fordert die Union unter anderem, Sozialabgaben auf 40 Prozent des Bruttolohns zu begrenzen, Überstunden für Vollzeitbeschäftigte steuerlich zu begünstigen und die Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß zu senken.
Zudem sollten die Steuern auf im Unternehmen verbleibende Gewinne auf 25 Prozent herabgesetzt werden. Des Weiteren sollten flexiblere Arbeitszeiten ermöglicht werden, was aus Sicht von CDU und CSU Arbeitnehmern ebenso wie Arbeitgebern zugutekäme. Weiter heißt es in dem Schreiben, die Union wolle die Vorschläge in der nächsten Sitzungswoche in den Bundestag einbringen.
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Diese Nachricht wurde am 11.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.