Debatte um künftige Parteispitze
Rehlinger will nicht SPD-Vorsitzende werden

Die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger ist Spekulationen entgegengetreten, wonach sie Interesse an einer Nachfolge der SPD-Bundes-Kovorsitzenden Esken haben könnte.

    Anke Rehlinger spricht mit beiden Händen gestikulierend auf einer Pressekonferenz, hinter ihr ist der Schriftzug Saarland zu sehen.
    Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) (picture alliance / BeckerBredel )
    Sie sagte im ZDF, sie glaube nicht, dass man momentan von Saarbrücken aus den Herausforderungen gerecht werden könne, die die Sozialdemokratie an dieser Stelle zu bewältigen habe. Die wiederholt gestellte Frage, ob sie den Parteivorsitz für sich ausschließe, bejahte Rehlinger mehrfach. Zudem sei sie froh, im Saarland mit absoluter Mehrheit regieren zu können. Das historisch schlechte Abscheiden der SPD bei der Bundestagswahl hatte auch eine Debatte über die Rolle Eskens ausgelöst. Rehlinger ist derzeit stellvertretende Bundesvorsitzende.
    Die 48-Jährige stand zuletzt auch wegen ihrer Beteiligung an den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD im Blickfeld.
    Diese Nachricht wurde am 26.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.