
Zwar könne der Satz in diesem und im nächsten Jahr bei 18,6 Prozent bleiben, sagte der Ökonom dem Magazin "Wirtschaftswoche". Demnach müsste der Satz für Beschäftigte und Arbeitgeber aber 2027 bereits auf 19,7 Prozent steigen, bis 2030 auf 20,1 Prozent und bis 2035 auf 21,2 Prozent. Würde das Rentenniveau zudem dauerhaft festgeschrieben, wie es die SPD fordere, führte dies laut Werdings Berechnungen zu einer noch höheren Belastung der arbeitenden Bevölkerung.
Der Wirtschaftswissenschaftler warnte, wenn die Arbeitskosten weiter stiegen, gefährde dies die ohnehin angeschlagene Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland. Im Ergebnis drohe die Rentendynamik zum Standortrisiko zu werden.
Diese Nachricht wurde am 04.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.