
Diese Summe bezieht sich laut Spiegel jedoch nur auf die Grundinstandsetzung und Ergänzung des Museums. Hinzu kommen weitere Maßnahmen, etwa für die Restaurierung und Einrichtung des ersten Museumsteils. Diese Kosten sind bereits genehmigt.
Das Pergamonmuseum ist wegen der Arbeiten seit Oktober geschlossen und soll erst 2037 wieder vollständig öffnen. Im Rahmen des Masterplans Berliner Museumsinsel soll es durch eine Archäologische Promenade mit dem Bode-Museum, dem Neuen Museum und dem Alten Museum verbunden werden.
Als bekanntester Ausstellungsgegenstand im Pergamonmuseum gilt der Pergamonaltar aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus.
Inzwischen teilte das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung mit, dass es sich bei den zusätzlichen 121,4 Millionen Euro nicht um Sanierungskosten handele. Stattdessen seien knapp 87 Millionen Euro für Restaurierung und Baufreimachung eingeplant, knapp 35 Millionen Euro für die Ausstellungsgestaltung und Ersteinrichtung des Museums.
Diese Nachricht wurde am 16.02.2024 im Programm Deutschlandfunk Kultur gesendet.