Ich erinnere mich, die ist jetzt Ende letzten Jahres eine Studentin, die hat in der Regelstudienzeit ihr Studium beendet, und die hat praktisch nur gelernt, und die kam noch vor den Prüfungen zu mir und hatte nur das Ziel zu lernen. Sie hatte in der Schulzeit gedacht, ach wie herrlich wird das sein zu studieren, das Leben zu genießen, auch mal zu feiern. Da wurde ihr erst rückblickend klar, dass sie praktisch ihr Leben gar nicht gelebt hatte.
Studentenleben heute heißt nicht nur am Schreibtisch kleben. Neben dem Studium belegt man Sprach- und Computerkurse, sammelt Auslandserfahrungen, hat zwei Nebenjobs und pflegt Kontakte, denn die können besonders wichtig werden für den Berufseinstieg. Gregor Pallast studiert Biologie und Sozialwissenschaften an der Uni Bonn und berichtet über den ganz normalen Alltagswahnsinn.
Ich muss noch Bioprotokolle schreiben, ich hab eine Hausarbeit zu schreiben, die muss am Freitag abgegeben werden, ich hab noch eine mündliche Prüfung und ich hab noch ein zweiwöchiges Blockpraktikum. Nebenbei arbeite ich noch. Einmal als Tutor im Semester, hier an der Uni Bonn und während der Semesterferien versuche ich auch als Journalist einen Fuß in die Tür zu bekommen als freier Mitarbeiter.
Aber trotz aller Anstrengung und Arbeit in und neben dem Studium ist die berufliche Zukunft für viele ungewiss. Der Absprung von der Hochschule endet oft mit einer Bauchlandung:
Auf jeden Fall habe ich Angst nichts zu bekommen, zumal da auch sehr viel über Beziehungen läuft und wenn man einfach nicht mehr so drin ist wie ich jetzt durch die Magisterarbeit, ist es wahrscheinlich erst mal schwierig reinzukommen.
Ich hab von den meisten gehört, die jetzt fertig geworden sind, die suchen noch, direkt eine Stelle findet eigentlich keiner.
So viel Selbstvertrauen hab ich schon noch, dass ich irgendwie unterkomme.
Es ist klassisch, dass man normalerweise in ein Loch fällt, aber ich denke, dieses Loch wird zurzeit besonders groß sein, einfach weil die Wirtschaft keinen guten Stand hat, momentan.
Studentenleben heute heißt nicht nur am Schreibtisch kleben. Neben dem Studium belegt man Sprach- und Computerkurse, sammelt Auslandserfahrungen, hat zwei Nebenjobs und pflegt Kontakte, denn die können besonders wichtig werden für den Berufseinstieg. Gregor Pallast studiert Biologie und Sozialwissenschaften an der Uni Bonn und berichtet über den ganz normalen Alltagswahnsinn.
Ich muss noch Bioprotokolle schreiben, ich hab eine Hausarbeit zu schreiben, die muss am Freitag abgegeben werden, ich hab noch eine mündliche Prüfung und ich hab noch ein zweiwöchiges Blockpraktikum. Nebenbei arbeite ich noch. Einmal als Tutor im Semester, hier an der Uni Bonn und während der Semesterferien versuche ich auch als Journalist einen Fuß in die Tür zu bekommen als freier Mitarbeiter.
Aber trotz aller Anstrengung und Arbeit in und neben dem Studium ist die berufliche Zukunft für viele ungewiss. Der Absprung von der Hochschule endet oft mit einer Bauchlandung:
Auf jeden Fall habe ich Angst nichts zu bekommen, zumal da auch sehr viel über Beziehungen läuft und wenn man einfach nicht mehr so drin ist wie ich jetzt durch die Magisterarbeit, ist es wahrscheinlich erst mal schwierig reinzukommen.
Ich hab von den meisten gehört, die jetzt fertig geworden sind, die suchen noch, direkt eine Stelle findet eigentlich keiner.
So viel Selbstvertrauen hab ich schon noch, dass ich irgendwie unterkomme.
Es ist klassisch, dass man normalerweise in ein Loch fällt, aber ich denke, dieses Loch wird zurzeit besonders groß sein, einfach weil die Wirtschaft keinen guten Stand hat, momentan.