Tarifkonflikt
Schlichter im öffentlichen Dienst tagen ab Montag

Im Tarifkonflikt für die 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen wird die Schlichtungskommission erstmals am Montag zusammenkommen.

    Zwei Müllwerker bei der Arbeit: Eine  Frau und ein Mann schieben Papiermülltonnen zum Laster der Müllabfuhr
    Nächste Woche wird eine Schlchtungskommission für den öffentlichen Dienst zusammenkommen. (picture alliance / dpa / Nicolas Armer)
    Das teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums mit. Schlichter sind der frühere hessische Ministerpräsident Koch und der ehemalige Bremer Finanzstaatsrat Lühr. Die Kommission hat eine Woche Zeit für eine Einigungsempfehlung. Darüber verhandeln die Tarifparteien dann erneut, nach Angaben des Inisteriums am 5. April in Potsdam. Während des Schlichtungsverfahrens darf nicht gestreikt werden. 
    Die Tarifverhandlungen waren Anfang der Woche vorerst gescheitert. Gewerkschaften und Arbeitgeber konnten sich auch in der dritten Runde in Potsdam nicht auf einen Abschluss einigen. Verdi und Beamtenbund fordern für die Beschäftigten acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 350 Euro pro Monat. Die Arbeitgeber boten zuletzt eine Erhöhung um 5,5 Prozent sowie ein höheres 13. Monatsgehalt und verbesserte Schichtzulagen an.
    Diese Nachricht wurde am 20.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.