
Die Lage in dem Palästinensergebiet sei dramatisch, sagte Scholz in Berlin. Die Menschen dort habe seit einem Monat keine Hilfe mehr erreicht. Viele litten an Hunger und es fehle überall an medizinischer Versorgung. Scholz forderte zudem eine Rückkehr zu "ernsthaften Verhandlungen" sowie die Freilassung der noch verbliebenen Geiseln, die auf grausame Art und Weise von der Terrorgruppe Hamas gefangen gehalten würden.
Bei den jüngsten israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen wurden nach palästinensischen Angaben mehr als 50 Menschen getötet. Krankenhäuser in Chan Junis im Süden des Küstengebiets meldeten 33 Opfer. Eine Klinik in Gaza-Stadt berichtete von 21 Toten, unter ihnen seien sieben Kinder. Von der israelischen Armee liegt bisher keine Stellungnahme vor.
Israels Verteidigungsminister Katz hatte zuletzt eine erhebliche Ausweitung des Militäreinsatzes im Gazastreifen angekündigt.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.