Südostasien
Schon fast 700 Tote bei Erdbeben in Myanmar und Thailand

Wie befürchtet ist die Zahl der Todesopfer bei dem schweren Erdbeben in Südostasien sprunghaft angestiegen. In Myanmar spricht die Junta inzwischen von mindestens 694 Toten, 1670 Menschen seien bei dem Beben der Stärke 7,7 verletzt worden.

    Ein komplett beim Erdbeben eingestürztes Haus in Bangkok, man sieht nur Trümmer.
    In Südostasien gab es ein schweres Erdbeben. In Bangkok stürzte unter anderem ein im Bau befindliches Hochhaus ein. (AFP / LILLIAN SUWANRUMPHA)
    Zuvor hatte die Junta von 144 Toten gesprochen. In Thailands Hauptstadt Bangkok wurde die Zahl der Toten zuletzt zwar auf nur noch sechs korrigiert. Rettungskräfte suchen in den Trümmern eines eingestürzten Hochhauses jedoch noch nach mehr als 100 Vermissten.
    Das Erdbeben war auch in Teilen Chinas, Indiens, Bangladeschs und Vietnams zu spüren. Die Militärjunta in Myanmar rief für weite Teile des Landes den Notstand aus und bat um internationale Hilfe. Unter anderem die UNO, die Europäische Union und die Weltgesundheitsorganisation sagten den betroffenen Ländern Unterstützung zu.
    Diese Nachricht wurde am 29.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.