Nach dem Kreuzbandriss gehe es ihm jetzt schon viel besser. Die ersten beiden Wochen nach der Operation seien schon sehr schlimm gewesen. Gerade sei er dabei die Krücken abzulernen. "Der erste Schock ist überwunden und von jetzt an geht es nur noch bergauf", erzählt Andreas Sander im Deutschlandfunk.
Die Abfahrt in Kitzbühel sei immer sehr vereist. Aber so eisig wie dieses Mal habe er die Strecke noch nie gesehen. Durch das Europacup-Rennen die Woche zuvor, sei die Strecke stark abgenutzt. "Die unruhigen Schläge machen es natürlich aus. Da hat man ein extrem schlechtes Gefühl. Man darf in den ersten drei Fahrsekunden keinen Fehler machen, sonst endet das in Kitzbühel meistens in einem Sturz", sagt Sander. Dieses Jahr seien auch noch schlechte Sichtverhältnisse hinzugekommen.
Gerade in Kitzbühel müsse man immer hoch konzentriert sein. Die Strecke sei sehr eng und man habe nicht viel Sturzraum. "Unser Sport bleibt gefährlich, das wissen wir", so Andreas Sander. Man wolle von Seiten der FIS sicherer werden, aber der Sport solle natürlich auch spektakulär bleiben. "Das ist ein schmaler Grat."
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