Skispringen
Sperren gegen fünf Norweger wegen Anzug-Skandals aufgehoben

Die im Zuge des Manipulationsskandals verhängten Sperren gegen fünf norwegische Skispringer sind wieder aufgehoben worden.

    Zwei norwegische Skispringer stehen nebeneinander auf einer Siegerehrung.
    Suspendierung aufgehoben: Die norwegischen Sksispringer Forfang (links) und Lindvik (rechts). (IMAGO / Newspix)
    Die vorläufige Suspendierung der Athleten sei notwendig gewesen, um die Integrität des Wettbewerbs zu gewährleisten, teilte der Skiweltverband FIS mit. Nach dem Ende der Wettkampfsaison 2024/2025 entfalle diese Auflage wieder. Damit darf das Quintett um die beiden Skispringer Marius Lindvik und Johann Andre Forfang mit sofortiger Wirkung wieder an Trainingseinheiten oder vom norwegischen Skiverband organisierten Wettkämpfen teilnehmen. Die Untersuchung durch das Ethik- und Compliance-Büro dauert allerdings an. Anschließend entscheidet die FIS-Ethikkommission über mögliche Strafen.
    Bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Trondheim war vor dem abschließenden Wettkampf der Männer auf der Großschanze ein Video aufgetaucht, das Manipulationen an den Sprunganzügen des norwegischen Teams zeigten. Alle Anzüge der norwegischen Skisprung- und Kombinations-Mannschaft waren konfisziert und die Athleten suspendiert worden.
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.