Nach Erdbeben
Suche nach Verschütteten in Myanmar und Thailand dauert an

Zwei Tage nach dem Erbeben in Myanmar und Thailand suchen Rettungskräfte in den Trümmern weiter nach Überlebenden.

    Eine Straße in Mandalay, ein Bagger und Helfer zwischen eingestürzten Häusern.
    Helfer im Erdbebengebiet in Mandalay, Zentral-Myanmar. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Thein Zaw)
    In dem vom Militär regierten Myanmar werden den Behörden zufolge noch rund 300 Menschen vermisst, mindestens 1.700 Personen kamen ums Leben. Es wird befürchtet, dass die Zahl noch steigt. Über die genaue Lage gibt es nur wenige Informationen. Viele Länder stellten Hilfsgüter und Personal zur Verfügung, darunter Deutschland. Medienberichten zufolge kam in der Millionenstadt Mandalay im Zentrum des Landes bislang kaum Hilfe an. Weite Teile der Stadt seien zerstört, die Versorgung mit Strom und Wasser unterbrochen. Mandalay liegt in der Nähe des Epizentrums des Erdbebens, das eine Stärke von 7,7 hatte.
    In Thailand gab es nach offiziellen Angaben mindestens 18 Todesopfer und mehr als 80 Vermisste. Hier suchen Rettungskräfte vor allem in einem eingestürzten Hochhaus, das sich noch im Bau befand.
    Auch vor dem Inselstaat Tonga im Südpazifik gab es ein schweres Erdbeben. Es hatte die Stärke 7,1, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte.
    Diese Nachricht wurde am 30.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.