
Das Militär eroberte nach eigenen Angaben den Präsidialpalast in der Hauptstadt Khartum zurück, den die Miliz vor knapp zwei Jahren eingenommen hatte. Damals schlugen die Spannungen zwischen der Armee und der rivalisierenden RSF in offene Gewalt um.
Die Miliz äußerte sich bisher nicht zu der vom Militär verkündeten Vertreibung aus Khartum. Die paramilitärische Truppe hält weiterhin Gebiete an anderen Orten im Sudan.
Der Krieg hat nach Schätzungen mehr als 28.000 Menschen das Leben gekostet und Millionen zur Flucht gezwungen. Die UNO spricht von der größten humanitären Krise der Welt.
Bürgerkrieg: Warum im Sudan gekämpft wird
Diese Nachricht wurde am 21.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.