Täuferreich von Münster
Getrieben von apokalyptischen Visionen

Das Täuferreich von Münster strebte 1534 in Erwartung der Apokalypse nach einer radikal neuen Ordnung. Doch was als heilige Stadt Gottes begann, verwandelte sich in ein diktatorisches Regime. 1535 fand der Spuk ein Ende. Doch was führte zum Chaos?

Wember, Heiner |
Ein Holzstich zeigt Szenen der Unterwerfung und der Machtrepräsentation in einem Setting aus der frühen Neuzeit.
Huldigung und Unterwerfung im "Täuferreich von Münster" (1534 bis 1535). Holzstich nach einem Gemälde von Gottlob Knapp aus dem 19. Jahrhundert. (picture-alliance / akg-images)