
Schon in den 1940er Jahren existiert der inoffizielle Adelstitel "The Royal of Haynes": Diese Berufung ins jazzmusikalische Königshaus kommt aus dem Munde eines „Präsidenten“ - von „Prez", so der Spitzname des Tenorsaxofonisten Lester Young.
Elegantes Spiel und modische Extravaganz
Dieser engagiert den aus Boston kommenden Schlagzeuger nur wenige Wochen nach dessen Ankunft in New York und erklärt ihn alsbald zum "Royal of Haynes". Der spielt von nun an sein Leben lang nur mit den Giganten des Jazz: von Miles Davis und Charlie Parker, Sarah Vaughan und Thelonious Monk über John Coltrane und Chick Corea bis zu Pat Metheny - und das bis ins hohe Alter mit einer Vitalität, als sei die Zeit spurlos an ihm vorüber gegangen.