Aus dem Weißen Haus in Washington hieß es, die amerikanische Regierung sei empört. Präsident Biden habe mit dem Gründer der Organisation "World Central Kitchen" telefoniert, um ihm sein Beileid auszusprechen.
Bundesaußenministerin Baerbock forderte eine gründliche Untersuchung. Solche Vorfälle dürften nicht passieren. Der britische Premier Sunak sagte nach einem Gespräch mit seinem israelischen Amtskollegen Netanjahu, zu viele Zivilisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen seien im Gazastreifen getötet worden.
Nach Angaben der Hilfsorganisation "World Central Kitchen" wurden sieben Mitarbeiter bei dem Angriff im Gazastreifen getötet. Sie stammen laut Mitteilung aus Großbritannien, Australien, Polen und den Palästinensischen Gebieten. Zudem habe eines der Todesopfer die US-amerikanische und kanadische Staatsbürgerschaft gehabt.
Israels Präsident Herzog sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Ministerpräsident Netanjahu räumte die Verantwortung der israelischen Armee für den Angriff ein. Er sprach von einem unabsichtlichen Treffer gegen Unschuldige.
Diese Nachricht wurde am 02.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.