
Putin hatte vorgeschlagen, die Ukraine unter Verwaltung der Vereinten Nationen zu stellen und Neuwahlen abzuhalten. Trump drohte Russland nun mit Zöllen auf Öl-Exporte. Das gelte etwa für den Fall, dass es nicht bald zu der von ihm geforderten Waffenruhe komme und er zu der Überzeugung gelange, dass dies Moskaus Schuld sei.
Wer dann immer noch weiter Öl aus Russland kaufe, könne keine Geschäfte mehr in den Vereinigten Staaten machen. Dies dürfte auf die großen Abnehmer Indien und China zielen.
Trump echauffiert sich auch über Selenskyj
Trump machte auch Druck auf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Er drohte ihm mit Konsequenzen, falls der sich einem Rohstoffdeal mit den Vereinigten Staaten verweigern sollte. Er habe den Eindruck, dass Selenskyj einen Rückzieher bei der Vereinbarung über seltene Erden machen wolle, sagte Trump. Falls er dies tue, bekomme er große Probleme.
Trump sagte, dass es bereits einen Deal zu seltenen Erden gegeben habe. Selenskyj wolle diesen Deal wieder aufschnüren und neu verhandeln. Trump warf dem ukrainischen Präsidenten vor, er habe die Ukraine zum Nato-Mitglied machen wollen, obwohl immer klar gewesen sei, dass es nicht dazu kommen werde. Das habe Selenskyj inzwischen verstanden.
Diese Nachricht wurde am 31.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.