
Trump hielt die Darstellung nach eigenen Angaben für "absichtlich verzerrt". Nach der Beschwerde wurde das Bild in Colorado abgehängt und eingelagert. Doch ob ein neues Porträt von Trump kommt, ist noch ungewiss. Wie die Nachrichtenagentur AP schreibt, entscheiden republikanische und demokratische Politiker gemeinsam über einen möglichen Ersatz - und wann die sich treffen könnten, sei ungewiss.
Der Streit um das in Trumps Augen misslungene Porträt könnte Beobachtern zufolge lediglich ein Anlass für den republikanischen Präsidenten sein, den demokratischen Gouverneur von Colorado, Polis, öffentlich zu kritisieren. Trump sagte, dieser sei nicht nur "linksradikal", sondern auch noch "in Sachen Kriminalität extrem schwach". Dabei spielte er auf den Umgang mit dem südamerikanischen Drogenkartell "Tren de Aragua" und dessen Aktivitäten in der Stadt Aurora an.
Putin hat Trump ein Porträt geschenkt
Von anderer Seite hat Trump gerade ein neues Porträt bekommen: Der russische Präsident Putin gab dem US-Sondergesandten Witkoff bei dessen Besuch in Moskau ein Gemälde seines amerikanischen Amtskollegen mit, das er selbst in Auftrag gegeben hatte. Es sei "wunderschön", sagte Witkoff.
Diese Nachricht wurde am 26.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.