USA
Trump und Musk fordern fälschlich "Freilassung" von Marine Le Pen

US-Präsident Trump und sein Berater Elon Musk haben mit markigen Worten eine "Freilassung" der gar nicht inhaftierten französischen Rechtsnationalistin Le Pen gefordert.

    Präsident Donald Trump spricht mit Reportern im Oval Office während Elon Musk zuhört.
    Trump und Musk fordern die "Freilassung" von Le Pen. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Alex Brandon)
    Da sie Berufung gegen ihre Verurteilung wegen Veruntreuung von EU-Geldern eingelegt hat, ist die Strafe derzeit ausgesetzt. Offenbar in Unkenntnis dieser Sachlage schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social in Großbuchstaben, man solle Marine Le Pen "befreien". Die Hexenjagd gegen sie sei ein weiteres Beispiel dafür, wie die europäische Linke das Justizsystem nutze, um Meinungsfreiheit zu verhindern, politische Gegner zu zensieren und dieses Mal sogar ins Gefängnis zu bringen. Musk teilte Trumps Beitrag und kommentierte ihn ebenfalls mit den Worten "Free Le Pen".
    US-Vizepräsident Vance unterstellte, in Frankreich werde versucht, Le Pen von der Präsidentschaftswahl abzuhalten. Er hatte bereits mehrfach behauptet, in Europa werde die Meinungsfreiheit eingeschränkt, und damit für Empörung gesorgt.
    Diese Nachricht wurde am 04.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.