
Auf die Frage, ob ein entsprechender Vorschlag von Kommissionspräsidentin von der Leyen für ihn ausreichend sei, antwortete Trump, nein, das sei er nicht. Trotz der Verluste an den Börsen betonte Trump, dass er ein Aussetzen der Zölle ablehnt. Zuvor hatten Vertreter des Weißen Hauses entsprechende Spekulationen schon als Falschnachrichten bezeichnet.
Der CDU-Wirtschaftspolitiker Spahn sieht die Europäische Union nicht machtlos im Handelsstreit mit den USA. Sollten alle Gesprächsangebote von der Trump-Regierung abgelehnt werden, habe die EU mit der Besteuerung der US-Digitalkonzerne einen machtvollen Hebel in der Hand, sagte Spahn im Deutschlandfunk. Es sei richtig, dieses Instrument auf den Tisch zu legen, ohne es direkt zu benutzen. Bis dahin gelte es, besonnen zu reagieren und die europäischen Binnenmärkte zu stärken. Der Wohlstand des Kontinents hänge noch zu sehr von den USA ab. Daher müsse mehr Handel mit Anderen betrieben werden, erklärte Spahn.
Diese Nachricht wurde am 08.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.