
Armstrong teilte mit, dass sie wieder ihre vorherigen Aufgaben an der Hochschule übernehme. Die Ko-Vorsitzende des Kuratoriums, Shipman, wurde zur geschäftsführenden Präsidentin ernannt. Die Universität gab offiziell keinen Grund für den Wechsel an. Beobachter sprechen von einem Einknicken vor der US-Regierung. Diese hatte die Freigabe von Bundesmitteln über umgerechnet knapp 370 Millionen Euro an Bedingungen geknüpft. Sie warf Columbia vor, jüdische Studierende nicht ausreichend geschützt zu haben. Die Uni war im vergangenen Frühjahr zum Schauplatz großer propalästinensischer Proteste geworden.
Die Hochschule erklärte sich schließlich bereit, ihre Richtlinien für Proteste, Sicherheitsregeln und die Abteilung für Nahost-Studien umfassend zu überarbeiten. Auch andere bekannte Unis wie Havard oder Stanford sehen sich mit Druck seitens der Regierung in Washington konfrontiert.
Diese Nachricht wurde am 29.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.