
US-Präsident Trump sagte in Washington, der ukrainische Präsident Selenskyj wolle den Vertrag am Freitag im Weißen Haus unterzeichnen. Details nannte Trump nicht. Ukrainische Regierungskreise bestätigten den Abschluss gegenüber mehreren Medien. Nach Informationen der "Financial Times" sieht das Abkommen vor, dass die Einnahmen aus der Gewinnung der ukrainischen Rohstoffe in einen bilateralen Investitionsfonds fließen. Die Hälfte des Geldes soll demnach für den Wiederaufbau der Ukraine nach einem Ende des russischen Angriffskriegs verwendet werden. Zudem geht es um den Zugang der USA zu ukrainischem Öl und Gas. Nicht im Abkommen enthalten sind laut Medienberichten Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine, die Selenskyj ursprünglich gefordert hatte.
Trump hatte auf den Vertrag gedrängt. Kritiker werfen ihm vor, die Ukraine mit dem Abkommen zu erpressen. Das Land ist im Krieg gegen den Agressor Russland auf amerikanische Waffenhilfe angewiesen.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.