Während Netanjahu-Besuch
Ungarn zieht sich vom Internationalen Strafgerichtshof zurück

Ungarn zieht sich vom Internationalen Strafgerichtshof zurück.

    Die Gebäude des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag transportieren Transparenz mit ihren begrünten Glasfassaden.
    Ungarn zieht sich vom Internationalen Strafgerichtshof zurück (Archivbild) (picture alliance / ANP / Remko de Waal)
    Das sagte der Stabschef von Ministerpräsident Orban, Gulyas, der staatlichen Nachrichtenagentur MTI. Am Morgen war Israels Ministerpräsident Netanjahu in Ungarn eingetroffen. Gegen ihn hatte der Internationale Strafgerichtshof im November einen Haftbefehl erlassen. Grund sind mutmaßliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg. Ungarn hätte Netanjahu deshalb bei der Einreise festnehmen müssen. Orban hatte ihn allerdings bereits im November demonstrativ eingeladen und eine Festnahme ausgeschlossen.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.