
In einer UNICEF-Mitteilung hieß es, das Erdbeben sei ein weiterer brutaler Schlag für die Kinder in Myanmar. Viele von ihnen litten bereits unter Konflikten, Vertreibung und Entbehrungen in dem Bürgerkriegsland. Der Bedarf an lebensrettender Hilfe sei enorm und steige von Stunde zu Stunde.
Die Militärjunta in Myanmar gab die Zahl der Toten nach dem Erdbeben zuletzt mit mehr als 2.700 an. Hilfsorganisationen gehen von deutlich mehr Opfern aus. Nach Angaben der Feuerwehr wurde heute eine Frau nach mehr als 90 Stunden aus den Trümmern gerettet.
Am Morgen hielten Menschen im ganzen Land eine Schweigeminute für die Opfer ab. Damit begann eine offizielle nationale Trauerzeit, die bis Sonntag gelten soll.
Diese Nachricht wurde am 01.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.