Elon Musks Effizienzbehörde
US-Gericht stoppt Zugriff von DOGE auf sensible Bürgerdaten

Eine US-Richterin in Baltimore hat Tech-Milliardär Elon Musk und seiner auf Kostensenkungen ausgelegten Effizienzbehörde DOGE vorläufig den Zugriff auf sensible Daten der Sozialversicherungsbehörde untersagt.

    Elon Musk zeigt den Medien sein Oberteil mit der Aufschrift "DOGE", während er auf dem Südrasen des Weißen Hauses in Washington geht.
    Elon Musk (AP / dpa / Jose Luis Magana)
    DOGE habe unter fadenscheinigen Vorwänden uneingeschränkten Zugang zu persönlichen und privaten Informationen von Millionen Amerikanern erhalten, begründete die Richterin ihre einstweilige Verfügung. Es gehe etwa um Sozialversicherungsnummern, Krankenakten, Führerscheindaten, Bank- und Kreditkarteninformationen sowie Steuerunterlagen. Persönliche Daten, die DOGE schon vorliegen, müssten gelöscht werden. Ähnlich hatten Gerichte schon in anderen Fällen geurteilt. Eine rechtskräftige Entscheidung gibt es aber bisher nicht.
    US-Präsident Trump und sein Berater und Unterstützer Musk sagen, dass sie den Staat effizienter machen wollen. Kritikerinnen und Kritiker beurteilen die Pläne als überzogen und sind der Meinung, dass im Zuge der Budgetkürzungen auch demokratische Strukturen abgeschafft werden sollen.

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    Diese Nachricht wurde am 21.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.