Massenentlassungen
US-Staaten klagen gegen Stellenabbau im Bildungsministerium

20 US-Staaten und der Hauptstadtbezirk Washington D.C. wehren sich juristisch gegen die Personalkürzungen im Bildungsministerium.

    Trumps Bildungsministerin Linda McMahon während einer Parteiversammlung der Republikaner
    Linda McMahon ist derzeit Bildungsministerin der USA. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Matt Rourke)
    Sie reichten bei einem Bundesgericht im Staat Massachusetts Klage gegen die Massenentlassungen ein. Das Vorgehen komme einer illegalen Zerschlagung einer Behörde gleich, die einst vom Kongress geschaffen wurde, hieß es in der Klageschrift. Der Stellenabbau falle derart drastisch aus, dass das Ministerium seine gesetzlich festgelegten Verpflichtungen nicht mehr erfüllen könne.
    Mehrere tausend andere gekündigte Ministeriumsmitarbeiter müssen einem Gerichtsbeschluss zufolge wiedereingestellt werden. Ein kalifornisches Bundesgericht wies die Ministerien für Finanzen, Verteidigung, Landwirtschaft, Energie, Inneres und Veteranen an, die Entlassungen für alle Beschäftigten in der Probezeit zurückzunehmen. Das Gericht bezeichnete die von der US-Regierung genannten Kündigungsgründe als "Täuschung, um gesetzliche Anforderungen zu umgehen".
    Diese Nachricht wurde am 14.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.