
Das geht aus Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln hervor. Das Bruttoinlandsprodukt läge dann im Jahr 2028 um etwa anderthalb Prozent niedriger als ohne Zölle, heißt es in einer Studie. Für die Europäische Union könnte sich der Schaden auf etwa 750 Milliarden Euro summieren.
Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen, BGA, sieht eine große Verunsicherung bei den Unternehmen. BGA-Hauptgeschäftsführer Finkelnburg sagte im Deutschlandfunk, besonders betroffen von den angekündigten Zöllen seien die Auto-, die Chemie- und die Pharmabranche. Man rechne mit einer weiteren Eskalationsstufe, da es auf europäischer Ebene Gegenzölle geben werde. Einen Handelskrieg könne jedoch niemand gewinnen.
Nach Ansicht der Deutschen Industrie- und Handelskammer sollte die EU nun vor allem geschlossen vorgehen und verhandlungsbereit bleiben. Der Außenwirtschaftschef der DIHK, Treier, erklärte, auf die neuen US-Zölle sollte man nicht impulsiv, sondern entschieden und mit Weitsicht reagieren.
Auch international sorgte die Ankündigung Trumps für Kritik.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.