Kriminelle Venezolaner
USA schieben erneut Bandenmitglieder nach El Salvador ab

Die Trump-Administration hat am Wochenende erneut mutmaßliche venezolanische Bandenmitglieder nach El Salvador abgeschoben.

    Bandenmitglieder sitzen mit Masken auf dreistöckigen Betten in einem Gefängnis.
    Das CECOt ist berüchtigt für seine Haftbedingungen. (AFP / MARVIN RECINOS)
    Nach Angaben des US-Außenministeriums wurden insgesamt 17 Menschen ausgeflogen. Bei den Männern soll es sich um Mitglieder des Drogenkartells Tren de Aragua und der M-13-Gang handeln. Unter ihnen sollen auch Mörder und Vergewaltiger sein. Sie werden in das Hochsicherheitsgefängnis für Terroristen CECOT südlich von San Salvador gebracht. Dort sitzen bereits mehr als zweihundert aus den USA abgeschobene mutmaßliche Kriminelle ein. Sie waren vor zwei Wochen ausgeflogen worden. US-Präsident Trump hatte die Abschiebungen der Venezolaner unter Verweis auf ein Gesetz von 1798 angeordnet. Der sogenannte Aliens Enemies Act erlaubt es US-Präsidenten, Bürger einer feindlichen Nation festzunehmen oder abzuschieben. Es war zum letzten Mal im Zweiten Weltkrieg angewendet worden.
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.