Auswertung zur Pressefreiheit
Verbände kritisieren Bedrohung des unabhängigen Journalismus in Europa

Internationale Verbände sehen den unabhängigen Journalismus in Europa in wachsendem Maße in Gefahr.

    Ein Journalist mit einem Helm und der Aufschrift "Press" steht in einem zerstörten Haus und zeigt auf eine Rauchwolke in der Ferne.
    Die Pressefreiheit in Europa ist nach Ansicht internationaler Verbände bedroht (Archivbild). (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Mstyslav Chernov)
    In einer Auswertung zur Pressefreiheit 2024 schreiben sie, Desinformation, zum Teil durch Künstliche Intelligenz generiert, bedrohe die öffentliche Meinungsbildung. Immer stärker werde staatliche Propaganda eingesetzt, um die Arbeit unabhängiger Journalisten zu untergraben. Im russischen Krieg gegen die Ukraine seien sie auch im vergangenen Jahr körperlichen Angriffen und Restriktionen ausgesetzt gewesen.
    An der Auswertung zur Pressefreiheit waren verschiedene internationale Journalistenverbände beteiligt. Sie wurde am Vormittag vom Europarat in Straßburg veröffentlicht. Positiv wird darin unter anderem erwähnt, dass Deutschland Maßnahmen zum Schutz von Berichterstattern auf Demonstrationen ergriffen habe.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.