
Geschäftsführerin Porath sagte in Potsdam, das politische Klima habe sich nachhaltig verändert. Das stehe in einem klaren Zusammenhang mit dem politischen Erstarken der AfD. Durch deren Wahlerfolge würden mehr Menschen als vorher ihre Verachtung für die Demokratie auch mit Gewalt ausdrücken. Nach eigenen Angaben wurden der Beratungsstelle vergangenes Jahr 273 rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten gemeldet. Im Vorjahr waren es 30 weniger. Der brandenburgische Verein forderte die Politik auf, Organisationen einen effektiveren Schutz zu gewähren. Zudem müssten Taten schneller juristisch verfolgt werden.
Diese Nachricht wurde am 28.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.