
Das meldet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Behörden der Präfektur Ishikawa. Ministerpräsident Kishida sagte, die am stärksten betroffenen Gebiete seien für die Rettungskräfte nur schwer zugänglich. Das Zentrum Japans war am Neujahrstag von einer Reihe schwerer Erdbeben erschüttert worden. Das stärkste Beben hatte nach Angaben der japanischen Meteorologiebehörde eine Stärke von 7,6. Insgesamt wurden mehr als 50 weitere, weniger starke Beben registriert. Das Epizentrum lag in der Region Noto. Dort waren etwa 33.500 Haushalte ohne Strom.
Am Vormittag waren einige Küstengebiete von gut einen Meter hohen Flutwellen getroffen worden. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum gab inzwischen Entwarnung.
Diese Nachricht wurde am 01.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.