
Die Wiege der A cappella-Kunst steht im 15. Jahrhundert: Nach Art einer Kapelle traten (damals noch ausschließlich männliche) Sänger zu einem kleinen Ensemble menschlicher Stimmen zusammen. Instrumente zur Begleitung wurden nicht benötigt.
Auch wenn diese Gesangskunst nie ganz verschwand, wurde sie in der Zeit von Barock und Klassik doch von der Entwicklung des Orchesters überflügelt. Nur in Klöstern blieb die alte Praxis lebendig. Mittlerweile hat der A cappella-Gesang längst den Weg aus den Klöstern und Kirchen auf die Konzertbühnen genommen.
Der Mix machts
Meister dieses Gesangsstils sind das achtköpfige gemischte Ensemble Voces 8 aus Großbritannien und Chanticleer aus den USA. Noch nie zuvor standen beide berühmten Ensembles zusammen auf der Bühne: polyphone Musik aus der Renaissance, zeitgenössische Kompositionen, Lieder der Romantik und Songs und Traditionals im Barbershop-Stil. Die Ludwigsburger Schlossfestspiele präsentierten dieses Ereignis.
Aufnahme vom 13.7.2024 aus der Friedenskirche Ludwigsburg
Chorwerke und A-cappella-Bearbeitungen von John Tavener, Guillaume de Machaut, Max Reger, Ann Ronnell, Freddy Mercury, Giovanni Croce, Paul Smith, Hugo Alvén u.a.
Voces 8 meets Chanticleer
Voces 8 meets Chanticleer
