Ukraine-Krieg
Waffenruhe in verminter Frontstadt Oleschky in Kraft - humanitäre Hilfe soll beginnen

In der abgeriegelten Frontstadt Oleschky im Süden der Ukraine ist eine örtlich begrenzte Waffenruhe in Kraft getreten.

    Auf diesem undatierten Bild aus einem Video, das von der ukrainischen 34. eigenständigen Marinebrigade "Borysfen" zur Verfügung gestellt wurde, steigt Rauch aus einem Wohngebiet in der von Russland besetzten Stadt Oleschky auf.
    Blick auf Oleschky (Archivbild) (Ukrainian 34th Separate Marine B/Ukrainian 34th Separate Marine Brigade "Borysfen"/dpa)
    Die Feuerpause soll die Versorgung der Bevölkerung mit dringend benötigten Lebensmitteln und Medikamenten ermöglichen. Auch eine Evakuierung von Zivilisten ist geplant. Das russische Verteidigungsministerium teilte in der Nacht mit, man habe das Feuer in der Region eingestellt, damit der humanitäre Einsatz vorbereitet werden könne. Oleschky befindet sich im russisch besetzten Teil der Region Kherson. Die Stadt ist vermint, die Bevölkerung wurde zeitweise mit Drohnen durch das ukrainische Militär versorgt.
    Die US-Regierung hatte die Einigung zwischen Russland und der Ukraine auf eine Waffenruhe angekündigt.

    Hör-Tipp

    Die Dlf-Osteuropa-Expertin Gesine Dornblüth hat über die humanitäre Krise in der russisch-kontrollierten Stadt Oleschky recherchiert.
    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.