Schwarz-rote Schuldenpläne
Wagenknecht: Roter Teppich ins Kanzleramt für AfD - Grünen-Chefin Brantner fordert Reform der Schuldenbremse

Die Vorsitzende des BSW, Wagenknecht, fordert einen Stopp der Finanzpläne von Union und SPD im Bundestag.

    Sahra Wagenknecht, Parteivorsitzende vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), spricht im Haus der Bundespressekonferenz auf einer Pressekonferenz.
    BSW-Chefin Wagenknecht kritisiert die Schuldenpläne von Union und SPD. (Sören Stache/dpa)
    Die vorliegenden Sondierungsergebnisse seien ein "roter Teppich für die AfD ins Kanzleramt 2029", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei eine Illusion, die Probleme Deutschlands mit gigantischen Aufrüstungsschulden in den Griff bekommen zu wollen.
    Auch die Grünen-Vorsitzende Brantner kritisierte die Pläne in der jetzigen Form. Sie sagte im Deutschlandfunk, die Grünen würden für schuldenfinanzierte Wahlversprechen der möglichen Koalitionspartner keine Verantwortung übernehmen. Auch fehlten in dem Sondierungspapier grundlegende Reformschritte, etwa bei der Rente. Brantner bezog sich auf das angestrebte Sondervermögen von 500 Milliarden Euro, für das im alten Bundestag noch die Zustimmung der Grünen erforderlich wäre.
    Diese Nachricht wurde am 09.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.