Wie die energiepolitischen Sprecher von SPD, Grünen und FDP mitteilten, soll das zehntausend Kilometer lange Netz nicht wie ursprünglich von Bundeswirtschaftsminister Habeck vorgesehen bis 2032 - sondern spätestens bis 2037 fertiggestellt werden. Dadurch würden die finanziellen Lasten für die Betreiber gestreckt und mehr Anreize für Investoren geschaffen.
Das Wasserstoff-Kernnetz soll von privaten Unternehmen gebaut werden und künftig Häfen, Industrie, Speicher und Kraftwerke in Deutschland miteinander verbinden. Die Kosten von knapp 20 Milliarden Euro werden über die Nutzerentgelte finanziert. Der Bund will das Geld vorstrecken.
Diese Nachricht wurde am 05.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.