Zumindest haben sich die 15 Mitglieder des Rates für nachhaltige Entwicklung vorgenommen, die Bedeutung des sperrigen Begriffs Nachhaltigkeit noch besser für jedermann verständlich zu machen. Nach den Worten des neuen Ratsvorsitzenden muss der Ausbau der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 verbindlich und unumkehrbar gemacht werden. Zum umstrittenen Energiekonzept, das die Bundesregierung morgen beschließen will, hat sich Hans-Peter Repnik zu Beginn der Jahreskonferenz noch nicht geäußert. Auf jeden Fall sieht er sich in der Rolle des Mutmachers. Er setzt darauf, dass die Bundesregierung die ambitionierten Klimaziele zu den erneuerbaren Energien und zur Energieeffizienz kompromisslos umsetzen wird. Zu diesem Themenkomplex spricht am Nachmittag Bundeskanzlerin Angela Merkel, die dann die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung erläutert. Nach Ansicht des Ratsvorsitzenden Repnik ist eine erfolgreiche Klimapolitik nur im Kontext einer langfristigen Vision möglich.
"Nachhaltigkeitsdenken heißt, über den Tag hinaus denken, Neues wagen, Bewährtes pflegen, Gesellschaft zukunftsfähig machen. Es muss uns gelingen, die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitzunehmen. Würde es uns nicht gelingen, dann bliebe unsere Arbeit Stückwerke und wäre auch nicht nachhaltig."
Die Ratsmitglieder agieren nicht nur als Ratgeber für die Bundesregierung. Sie wollen vor allem den öffentlichen Diskurs zum Thema Nachhaltigkeit befördern. Die Uhr neu stellen, so lautet das Motto der Jahreskonferenz. In den verschiedenen Themenforen im Laufe des Tages wird es darum gehen, wie sich unternehmerische Visionen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit finanzieren lassen. Es geht um nicht weniger als Bildung, Menschenrechte und die Qualität von Arbeit. Auch die Zukunft der Städte bildet ein eigenes Diskussionsforum. Bürgermeister aus Lüneburg, Leipzig, München und Ludwigsburg werden ihre Konzepte vorstellen.
"Wir werden im Oktober die Ergebnisse der Öffentlichkeit kundtun und werben um breite Netzwerke auf der kommunalen Ebene. Der Adressat wird nicht nur die Bundesregierung sein. Es werden alle Ebenen sein, bis hin zur kommunalen und wir versprechen uns gerade davon eine massive Beschäftigung der Bevölkerung, weil nicht den Menschen näher ist als der kommunale Bereich."
Ein neues Mitglied im Rat ist Joachim Faber. Er steht für die Fraktion der Wirtschafts- und Finanzexperten unter den Ratsmitgliedern. Faber ist unter anderem Mitglied im Kuratorium des Institutes für Weltwirtschaft.
"Die Kapitalmärkte haben den Aspekt Nachhaltigkeit in den letzten fünf bis zehn Jahren durchaus entdeckt und die Kapitalmärkte sind aus meiner Überzeugung ein wichtiges, wenn auch im Moment nicht populäres Instrument, um dies zu fördern."
Für den Banker bedeutet Nachhaltigkeit vor allem gutes Risikomanagement.
"Wenn ich mir jemanden anschaue und seine Unternehmensführung beurteile und sehe, dass er vielen Nachhaltigkeitskriterien entspricht, dann habe ich ein besseres Gefühl, dass unvorhergesehene Desaster dieses Unternehmen weniger tangieren, weil es vorbereitet ist. Also es geht um nicht mehr oder weniger als gutes Risikomanagement."
"Nachhaltigkeitsdenken heißt, über den Tag hinaus denken, Neues wagen, Bewährtes pflegen, Gesellschaft zukunftsfähig machen. Es muss uns gelingen, die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitzunehmen. Würde es uns nicht gelingen, dann bliebe unsere Arbeit Stückwerke und wäre auch nicht nachhaltig."
Die Ratsmitglieder agieren nicht nur als Ratgeber für die Bundesregierung. Sie wollen vor allem den öffentlichen Diskurs zum Thema Nachhaltigkeit befördern. Die Uhr neu stellen, so lautet das Motto der Jahreskonferenz. In den verschiedenen Themenforen im Laufe des Tages wird es darum gehen, wie sich unternehmerische Visionen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit finanzieren lassen. Es geht um nicht weniger als Bildung, Menschenrechte und die Qualität von Arbeit. Auch die Zukunft der Städte bildet ein eigenes Diskussionsforum. Bürgermeister aus Lüneburg, Leipzig, München und Ludwigsburg werden ihre Konzepte vorstellen.
"Wir werden im Oktober die Ergebnisse der Öffentlichkeit kundtun und werben um breite Netzwerke auf der kommunalen Ebene. Der Adressat wird nicht nur die Bundesregierung sein. Es werden alle Ebenen sein, bis hin zur kommunalen und wir versprechen uns gerade davon eine massive Beschäftigung der Bevölkerung, weil nicht den Menschen näher ist als der kommunale Bereich."
Ein neues Mitglied im Rat ist Joachim Faber. Er steht für die Fraktion der Wirtschafts- und Finanzexperten unter den Ratsmitgliedern. Faber ist unter anderem Mitglied im Kuratorium des Institutes für Weltwirtschaft.
"Die Kapitalmärkte haben den Aspekt Nachhaltigkeit in den letzten fünf bis zehn Jahren durchaus entdeckt und die Kapitalmärkte sind aus meiner Überzeugung ein wichtiges, wenn auch im Moment nicht populäres Instrument, um dies zu fördern."
Für den Banker bedeutet Nachhaltigkeit vor allem gutes Risikomanagement.
"Wenn ich mir jemanden anschaue und seine Unternehmensführung beurteile und sehe, dass er vielen Nachhaltigkeitskriterien entspricht, dann habe ich ein besseres Gefühl, dass unvorhergesehene Desaster dieses Unternehmen weniger tangieren, weil es vorbereitet ist. Also es geht um nicht mehr oder weniger als gutes Risikomanagement."